WG

Wirtschaftsgymnasium

1. Bildungsziel

Das Wirtschaftsgymnasium führt zur allgemeinen Hochschulreife. Mit dem Abitur sind die Schülerinnen und Schüler sowohl für ein Studium als auch für eine gehobene Ausbildung sehr gut vorbereitet. 

Abitur + Studium


Nach Erlangen der allgemeinen Hochschulreife besteht die Möglichkeit, alle möglichen Studiengänge an allen deutschen Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und Dualen Hochschulen zu belegen. Auf der Grundlage einer intensiven Allgemeinbildung qualifiziert die vertiefte ökonomische Bildung am Wirtschaftsgymnasium die Schülerinnen und Schüler insbesondere für Studiengänge mit wirtschaftlichen Inhalten und bereitet sie auf anspruchsvolle berufliche Tätigkeiten und Führungspositionen in Wirtschaft und Verwaltung vor.

Abitur + duale Ausbildung


Das Wirtschaftsgymnasium stellt ein ideales Sprungbrett in eine duale Ausbildung im kaufmännischen Bereich dar. Derzeit gibt es ca. 50 Ausbildungsberufe in vielen verschiedenen Bereichen wie Industrie, Groß- und Außenhandel, Informationstechnik, Finanzwesen, Verwaltung oder Tourismus und Eventmanagement.

Ausbildungsberufe setzen vereinzelt sogar den Nachweis der allgemeinen Hochschulreife voraus, zum Beispiel eine kaufmännische Ausbildung im Bereich Industrie oder Groß- und Außenhandel mit Zusatzqualifikation. Das BSZ Stockach bietet Abiturienten das Duale Berufskolleg mit Zusatzqualifikation „Europäisches Wirtschaftsmanagement“ an, eine Ausbildung in den Bereichen Industrie und Groß- und Außenhandel. Besonderheiten sind zwei Fremdsprachen (Englisch, Französisch oder Spanisch), internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre, Sprachaufenthalte und ein mehrwöchiges Auslandspraktikum. Die Ausbildung legt den Grundstein für rascheren beruflichen Aufstieg und qualifiziert für Führungspositionen.
Nähere Informationen zu dieser Ausbildung finden Sie hier.

2. Aufnahmebedingungen

Voraussetzung für die Aufnahme in die Eingangsklasse (Jahrgangsstufe 11) der beruflichen Gymnasien der dreijährigen Aufbauform aller Richtungen ist

  1. der Realschulabschluss oder der am Ende der Klasse 10 an der Werkrealschule erworbene, dem Realschulabschluss gleichwertige Bildungsstand, der mittlere Abschluss an der Gemeinschaftsschule oder die Fachschulreife, wobei ein Durchschnitt von mindestens 3,0 aus den Noten der Fächer Deutsch, Mathematik sowie der am aufnehmenden Beruflichen Gymnasium weiterzuführenden ersten Pflichtfremdsprache (Englisch oder Französisch) und in jedem dieser Fächer mindestens die Note "ausreichend" erreicht sein müssen, oder

  2. das Versetzungszeugnis in die Klasse 10 oder in die Jahrgangsstufe 11 eines Gymnasiums des achtjährigen Bildungsgangs, in die Klasse 11 eines Gymnasiums des neunjährigen Bildungsgangs oder die Übergangsmöglichkeit in die Klasse 10 des achtjährigen oder in die Klasse 11 des neunjährigen Bildungsgangs nach § 3 Abs. 3 Satz 1 der Versetzungsordnung Gymnasien, oder
  3. das Versetzungszeugnis einer Gemeinschaftsschule am Ende der Klasse 10 in die gymnasiale Oberstufe der Gemeinschaftsschule in entsprechender Anwendung der Versetzungsordnung Gymnasien.

Eine Aufnahme ist möglich, wenn die Schülerin /der Schüler bei Schuljahresbeginn das 19. Lebensjahr oder bei Nachweis einer abgeschlossenen Berufsausbildung das 22. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

3. Anmeldung und Auswahlverfahren

Die Anmeldung erfolgt zentral per Online-Verfahren. Bitte beachten Sie hierzu die geltenden Anmeldetermine. Nähere Informationen finden Sie hier.

Wenn nicht alle Bewerber, die die Aufnahmevoraussetzungen erfüllen, in das Wirtschaftsgymnasium aufgenommen werden können, findet nach den geltenden Bestimmungen ein Auswahlverfahren statt (siehe geltende Verordnung für die beruflichen Gymnasien). 

4. Profile und Fächer

Das Profilfach ist das maßgebliche Fach am Wirtschaftsgymnasium und wird vertieft unterrichtet. Es besteht aus den Bereichen Betriebswirtschaftslehre mit wirtschaftlichem Rechnungswesen und Volkswirtschaftslehre und wird 6 Stunden in der Woche unterrichtet. 

Es kann zwischen dem Profil Wirtschaft (WGW) mit dem Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre und dem Profil Internationale Wirtschaft (WGI) mit dem Profilfach Internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre gewählt werden. 

Der allgemeine Fachbereich in den beiden Profilen deckt sich mit dem Angebot aller Gymnasien. Er umfasst die Kernbereiche moderne Fremdsprachen, alle Naturwissenschaften, Mathematik, Deutsch, Geschichte mit Gemeinschaftskunde, Sport und Religion bzw. Ethik.

Profil Wirtschaft


WGWIm Profil Wirtschaft (WGW) liegt der Schwerpunkt neben den allgemeinbildenden Fächern auf dem 6-stündigen Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre. In der Betriebswirtschaftslehre wird auf Prozesse und Entscheidungsfindungen in Unternehmen eingegangen. Rechtliche Probleme sind mit Gesetzestexten (z. B. BGB und HGB) zu lösen. Ergebnisse des Rechnungswesens bzw. des Controllings sind als Entscheidungshilfe heranzuziehen.
 Betrachtungsgegenstand der Volkswirtschaftslehre sind die möglichen Wirtschaftsordnungen, Wirtschaftskreisläufe und die damit verbundenen wirtschaftspolitischen Maßnahmen und Entscheidungen zur Steuerung einer Volkswirtschaft. Schwerpunkte sind unter anderem die soziale Marktwirtschaft und die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank.Die ökonomische Betrachtung geschieht immer auch unter Einbeziehung ökologischer, sozialer und ethischer Aspekte.

Mit der privaten Finanzplanung, Geldanlagen und deren Risiken sowie der Altersvorsorge setzen sich die Schülerinnen und Schüler im Ergänzungsfach Privates Vermögensmanagement auseinander.

Ergänzend erfolgt die Vermittlung von Kenntnissen in Informatik und Textverarbeitung. Die Erarbeitung von Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens und der freiwillige Besuch des Seminarkurses dienen der Vorbereitung auf ein Studium. Wichtige Kompetenzen in den Bereichen Recherche, Analyse, Dokumentation und Präsentation werden erworben. Die Fremdsprachen Englisch, Französisch und Spanisch runden das breite Fächerangebot ab. 

Stundentafel  Profil Wirtschaft (WGW) - Eingangsklasse

Pflichtbereich Stunden
Deutsch 3
Englisch Niveau F (Fortgeführte Fremdsprache) 3
Volks- und Betriebswirtschaftslehre 6
Geschichte mit Gemeinschaftskunde 2
Religionslehre/Ethik 2
Mathematik 4
Biologie 2
Chemie 2
Physik 2
Informatik 2
Sport 2
Summe 30
Wahlpflichtbereich/ Wahlbereich Stunden
Französisch/Spanisch Niveau F (Fortgeführte Fremdsprache) 3
Französisch/Spanisch Niveau N (neu beginnende Fremdsprache) 4
Privates Vermögensmanagement (Ergänzungsfach in JGS 12 und 13) 2
Textverarbeitung 2

 
Profil Internationale Wirtschaft


WGIDas Profil Internationale Wirtschaft (WGI) unterscheidet sich vom Profil  WGW darin, dass im 6-stündigen Profilfach Internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre sowie im Ergänzungsfach Global Studies jeweils zur Hälfte bilingualer Unterricht in englischer Sprache stattfindet. Es trägt der Internationalisierung und Globalisierung unserer Gesellschaft und wirtschaftlicher Prozesse Rechnung.
Im Profil WGI wird der Besuch einer zweiten Fremdsprache (Französisch oder Spanisch) vorausgesetzt. Durch dieses Sprachangebot und den bilingualen Unterricht erhalten sprachbegabte und -interessierte Schülerinnen und Schüler die Chance, ihre sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen zu erweitern.
Absolventen des WGI erlangen das Internationale Abitur und erhalten ein Zertifikat über den Besuch des bilingualen Unterrichts.
 

Stundentafel  Profil Internationale Wirtschaft (WGI) - Eingangsklasse

Pflichtbereich Stunden
Deutsch 3
Englisch Niveau F (Fortgeführte Fremdsprache) 3
Internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre 6
Geschichte mit Gemeinschaftskunde 2
Religionslehre/Ethik 2
Mathematik 4
Biologie 2
Chemie 2
Physik 2
Informatik 2
Sport 2
Summe 30
Wahlpflichtbereich/ Wahlbereich Stunden
Französisch/Spanisch Niveau F (Fortgeführte Fremdsprache) 3
Französisch/Spanisch Niveau N (neu beginnende Fremdsprache) 4
Global Studies (Ergänzungsfach in JGS 12 und 13) 2
Textverarbeitung (nur Eingangsklasse) 2


Zusätzliche Wahlfächer in Jahrgangsstufe 12 und 13

In den Jahrgangsstufen 12 und 13 werden die meisten Pflichtfächer der Eingangsklasse fortgeführt. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden, ob sie Deutsch oder Mathematik als erweitertes oder grundlegendes Neigungsfach belegen wollen. Von den naturwissenschaftlichen Fächern Biologie, Chemie und Physik ist mindestens ein Fach bis zum Abitur fortzuführen. Global Studies (WGI) bzw. Privates Vermögensmanagement (WGW) werden Ergänzungsfächer und damit Pflichtfächer bis zum Abitur.

Nach der Eingangsklasse stehen den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Wahlfächer zur Auswahl: Literatur und Theater, Psychologie, Seminarkurs und Wirtschaftsinformatik.

Wahlbereich in den Jahrgangsstufen 12/ 13 Stunden 
Literatur und Theater 2
Psychologie 2
Seminarkurs (nur in JGS 12) 2
Wirtschaftsinformatik 2


Die Schülerinnen und Schüler erhalten im Laufe der Eingangsklasse eine generelle und darüber hinaus auf Wunsch auch eine individuelle Oberstufenberatung. Sie können sich jederzeit an ihren Oberstufenberater wenden.

Arbeitsgemeinschaften und Projekte

Das Fächerangebot im Wirtschaftsgymnasium wird durch vielfältige Arbeitsgemeinschaften und Projekte ergänzt, in die sich die Schülerinnen und Schüler einbringen und durch die sie ihre Ideen verwirklichen können. 
Beispiele: Mitarbeit in der Juniorfirma oder in unserem Schulradio RADIOACTIVE, instrumenteller oder gesanglicher Einsatz in der Schulband, die Organisation und Durchführung von Sportturnieren oder Beiträge zur SchulArt, einem Projekt im Bereich Kunst (Literatur, Malerei und Musik) mit Vernissage.

5. Besondere Angebote und Aktivitäten im Wirtschaftsgymnasium des BSZ 

Moderne digitale Technik und der Erwerb von verschiedenen Kompetenzen sind uns wichtig. Im Fachunterricht und in außerunterrichtlichen Aktivitäten können die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen erlernen und erweitern, z. B. methodische Fähigkeiten, Präsentationstechniken, Sozialkompetenz oder interkulturellen Kenntnisse. Sie erhalten einen Nachweis für ihre Teilnahme an Seminaren oder ein Zertifikat.

  • Tablet-Einsatz in allen Klassen des Wirtschaftsgymnasiums: alle Schülerinnen und Schüler verfügen über ein eigenes Tablet (iPad neuester Generation), das im Unterricht sinnvoll eingesetzt wird und auch zuhause zur Nutzung zur Verfügung steht

  • Kennenlern- und Methodentage: zu Beginn der Eingangsklasse führen die Schülerinnen und Schüler ein Team- und Methodentraining mit dem Ziel durch, sich besser kennenzulernen, das harmonische und fruchtbare Klassenklima zu stärken sowie bedeutsame Methoden zu erlernen und erfahren.
  • Unterstützungsangebote wie z. B. das Tutorensystem in Mathematik 
  • Studienreisen zu internationalen Zielen (zuletzt nach London, Edinburgh, Santiago de Compostela oder Amsterdam)
  • Sprachreisen insbesondere zur Förderung der Fremdsprachenkompetenz in Französisch und Spanisch (zum Beispiel nach Barcelona, Paris, Marseille oder auch kombiniert nach Marseille und Barcelona).
  • Betriebsbesichtigungen und Exkursionen (zum Beispiel zum startup-Center des RIZ in Radolfzell, zu Audi nach Neckarsulm oder ins Swiss Science Center Technorama nach Winterthur)
  • Erwerb von KMK-Sprachzertifikaten in Englisch oder Französisch (Niveau I (A2), II (B1) oder III (B2)
  • Planspiel Börse und Teilnahme an Seminaren der Sparkasse Hegau-Bodensee und der Deutschen Bundesbank
     

6. Berufswege- und Karriereplanung

Auf dem Weg der persönlichen Karriereplanung hin zu einem passenden Studium oder einer geeigneten Ausbildung besteht seitens der Schülerinnen und Schüler ein hoher Informations- und Beratungsbedarf. Mithilfe verschiedener Bausteine werden sie an unserer Schule gezielt unterstützt:

  • Oberstufenberatung: Informationsveranstaltungen und Einzelberatungen unterstützen bei der Wahl von Kursen und Prüfungsfächern.
  • Berufsorientierung am schuleigenen Karrieretag: die Schülerinnen und Schüler interviewen Vertreter von Unternehmen, Hochschulen und anderen schulischen und beruflichen Einrichtungen und dokumentieren den aktuellen Stand ihrer persönlichen Karriereplanung. Sie besuchen Schnupper-Vorlesungen im Rahmen des angebotenen Hochschulprogramms und erhalten wertvolle Tipps von Studentinnen und Studenten verschiedener Hochschulen der Region.
  • Studieninformationstage und Schnupperstudium: die Schülerinnen und Schüler nehmen im Klassenverband oder auf Nachfrage auch individuell an (zentralen) Studieninformationstagen an Hochschulen teil oder absolvieren ein Schnupperstudium.
  • Berufs- und Karriereberatung durch externe Berater: bei der Berufs- oder Studienwahl erhalten Schülerinnen und Schüler wertvolle Informationen von Referenten einzelner Unternehmen oder Behörden, zum Beispiel der Bundesagentur für Arbeit.
     

7. Kooperationen des BSZ Stockach für einen gelungenen Übergang

Der Besuch des Wirtschaftsgymnasiums schließt sich an den Erwerb des Realschlussabschlusses bzw. eines gleichwertigen Bildungsstands an und bereitet während der dreijährigen Oberstufe auf eine Berufsausbildung und/oder ein Studium vor. Um die beiden Übergänge für die Schülerinnen und Schüler möglichst reibungslos zu gestalten, steht unsere Schule im engen Austausch mit den zuführenden Schulen sowie den Hochschulen der Region.



Kooperation mit Zubringerschulen

Das BSZ Stockach pflegt eine intensive Kooperation mit dem Schulverbund Nellenburg in Stockach und der Gemeinschaftsschule Eigeltingen sowie eine gute Zusammenarbeit mit weiteren Zubringerschulen wie der Gebhard-Thielke-Realschule Radolfzell.



Bereiche und Maßnahmen der Zusammenarbeit:

  • Information über die Schularten des BSZ Stockach am Forum SV Nellenburg (Informationsabend für Schüler der Klassen 9 und 10) oder durch gesonderte Informationsveranstaltungen
  • Regelmäßiger Informationsaustausch zwischen den beteiligten Schulleitungen und den Berufswegeberatern der Schulen
  • Stärkung der Kernfächer Mathematik und Englisch im Wirtschaftsgymnasium: Gemeinsamer fachlicher Austausch zur Abstimmung der Curricula (z. B. im 2. Halbjahr der Klasse 10 in den Fächern Englisch und Mathematik), Wiederholung von wichtigen grammatischen Strukturen in Englisch und von wichtigen mathematischen Themen, die in der Eingangsklasse des Wirtschaftsgymnasiums vorausgesetzt werden (siehe „Englisch-Brücke“)
  • Vereinbarung eines „Ferienlernplanes“ für die Schüler mit Aufgaben zur Vorbereitung auf die Kernfächer Mathematik und Englisch in der unterrichtsfreien Zeit (Stärkung von elementar wichtigen Kenntnissen und Strukturen)
  • Vereinbarung über gegenseitige Hospitation der Lehrkräfte vor allem in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik
  • Schnuppertage: Schülerinnen und Schüler der Zubringerschulen begleiten die Eingangsklassen im Unterricht, lernen für sie neue Unterrichtsfächer kennen und können sich über das Wirtschaftsgymnasium informieren  
  • Organisation gemeinsamer Schülerprojekte (z. B. Sponsorenlauf)


Besonderheit der Zusammenarbeit: die „Englisch-Brücke“ zum WG


Die Schülerinnen und Schüler erwerben beim mittleren Bildungsabschluss die Sprachkompetenz B1 des Europäischen Referenzrahmens und sind damit in der Lage, die englische Sprache selbstständig in vertrauten Themenbereichen und persönlichen Interessengebieten zu verwenden. Im Wirtschaftsgymnasium wird das gewohnte Terrain der Alltagssprache verlassen und der Fokus liegt zunehmend in folgenden Bereichen:

  • Erwerb von Wissen über englischsprachige Länder, deren Politik- und Wirtschaftssystem, über Wissenschaft und Technik
  • Kritische Auseinandersetzung mit authentischen Texten
  • Eigenständiges Verfassen von Aufsätzen
  • Erarbeitung von GFS unter Beachtung der Regeln wissenschaftlichen Arbeitens (u.a. Zitierweise, Kreativität)

Die Grammatik nimmt im Lehrplan des Wirtschaftsgymnasiums wenig Raum ein. Vorhandene grammatische Kompetenzen werden weiterentwickelt und die Schülerinnen und Schüler setzen die Strukturen zur Formulierung von komplexeren und differenzierteren Aussagen ein. Diese Situation macht deutlich, wie bedeutsam die grammatikalischen Strukturen für den weiteren Spracherwerb sind. Die oben beschriebenen Maßnahmen sollen mögliche Lücken und Startschwierigkeiten am BSZ Stockach minimieren.

Kooperation mit Hochschulen



Bereiche und Maßnahmen der Zusammenarbeit:

  • Studieninformationstage: Schülerinnen und Schüler der JGS 1 und 2 nehmen an den zentralen Studieninformationstagen der Universität Konstanz sowie der HTWG Konstanz teil. Darüber hinaus werden sie für die Teilnahme an individuellen Informationsveranstaltungen von Hochschulen (z. B. der Dualen Hochschule Villingen-Schwenningen oder der Hochschule Albstadt-Sigmaringen) freigestellt.
  • Tag der offenen Tür für Lehrer und Schüler: Hochschulen wie die HFU bieten am Hochschulcampus Tuttlingen „Tage der offenen Tür“, um das Hochschulgelände und das Studienangebot kennen zu lernen sowie Fachvorträgen beizuwohnen.
  • Schnupperstudium: Schülerinnen und Schüler werden auf Wunsch für ein in der Regel 1-wöchiges oder mehrtägiges Schnupperstudium an einer der Hochschulen freigestellt.
  • Hochschulen beim Karrieretag: Der Karrieretag bietet Entscheidungshilfen für angehende Studenten. Unsere Schülerinnen und Schüler interviewen an diesem Tag Vertreter von Hochschulen an den Ausstellungsständen und erstellen ein eigenes berufliches Profil, das neben möglichen Ausbildungen bzw. Ausbildungsbetrieben auch bestimmte Hochschulen und Studiengänge anvisiert (siehe auch Karrieretag).
  • Hochschulprogramm – Vorlesungen, Kurzvorträge und Tipps zum Studium am Karrieretag: Neben den Ausstellungsständen bieten ausgewählte Hochschulen auch ein Informationsprogramm an: Fachvorlesungen und Kurzvorträge durch Professoren kaufmännischer und technischer Fachbereiche, Informationen und Tipps zum Studium von Studenten für interessierte Schüler.
  • Betreuung von Praktikanten und studentischen Forschungsarbeiten
  • Kooperation mit der Binational School of Education (BiSE) der Universität Konstanz und der PH Thurgau im Bereich der Lehrerausbildung und der Bildungsforschung in der deutsch-schweizerischen Grenzregion
     

Eine Liste der mit dem BSZ Stockach kooperierenden Hochschulen finden Sie unter www.karrieretag-stockach.de