Fit For Future

Gegenwärtig stellen wir fest, dass viele Jugendliche einerseits einem riesigen Angebot von beruflichen Möglichkeiten gegenüberstehen, oft orientierungslos sind, aber andererseits  zu wenig unternehmen, um eine bessere Entscheidungsgrundlage zu erarbeiten. Daher ist es uns besonders wichtig, sich umfassend und nachhaltig auf den Beruf vorzubereiten. Diese Zielsetzungen der beruflichen Profilierung finden sich sowohl im Lehrplan der zweijährigen Berufsfachschule, der Berufsfachschule Pädagogische Erprobung, als auch im Leitbild des BSZ-Stockach.
Diese Problematik wollen wir mit dem Projekt „fit for future“ aufgreifen und mit Experten vertiefen. Wir führen das Projekt an zwei Projekttagen in der Berufsfachschule Wirtschaft und der BFPE durch.

Das Projekt Fit For Future findet jedes Jahr am Montag und Dienstag vor den Sommerferien statt - 25. und 26. Juli 2016.   

Folgende Bausteine werden beim Projekt Fit For Future durchgeführt: 

  1. Zur Projektvorbereitung wählen die rund 60 Schülerinnen und Schüler einen Ausbildungsberuf und erarbeiten eine vollständige Bewerbungsmappe, mit der die Schülerinnen und Schülern in das Projekt starten. Teilweise werden hierzu zusätzliche Stunden im Computerraum angeboten, um eine möglichst realistische und professionelle Gestaltung der Bewerbungsunterlagen zu gewährleisten. 
  2. An den beiden Projekttagen erfahren/erarbeiten die Schülerinnen und Schüler dann alle wichtigen Informationen rund um das Thema Bewerbung. 

Das Projekt setzt sich aus acht unterschiedlichen Bausteinen (Lernstationen) zusammen, welche die Schüler durchlaufen. Dabei wird u. a. das Verfahren der Einstellungstests den Schülerinnen und Schülern näher gebracht. Ein weiterer Baustein ist das Telefontraining, denn den meisten Jugendlichen fällt es schwer, sich am Telefon korrekt zu artikulieren, wenn am anderen Ende nicht der Freund oder die Freundin ist, sondern ein Unternehmen. Weitere Bausteine sind Email-/Onlinebewerbung, Feinschliff der Bewerbungsmappen, Erscheinungsbild und Kleidung sowie die Theorie des Vorstellungsgesprächs.

Am zweiten Tag findet der Höhepunkt des Projektes statt: das Vorstellungsgespräch. Dabei lernendie Schülerinnen und Schülern unter möglichst realistischen Bedingungen die Situation eines Vorstellungsgesprächs kennen und können ihr vorhandenes Wissen in der realen Situation anwenden. Um diese Trainingssituation so realistisch wie möglich zu gestalten werden die Vorstellungsgespräche von Vertretern der Wirtschaft (“echten Personalleitern“) und der Arbeitsagentur durchgeführt. Im Anschluss wird das Gespräch kurz beleuchtet und die Schülerinnen und Schülern erhalten ein Feedback zu ihren jeweiligen Stärken und „Schwächen“.
 
Eine Bewertung und Benotung der Projektergebnisse erfolgt im Rahmen des Unterrichtsfaches “Projektkompetenz“.