New Energy for Europe 2011

EU-Projekt  „Jugend denkt Europa – New Energy for Europe 2011“ am BSZ Stockach

Die Klasse des kaufmännischen Berufskolleg 1 des BSZ Stockach nimmt vom 14. bis 18. März 2011 an einem europaweit stattfindenden 5-tägigen Workshop zum Thema „Energiepolitik“ teil. Damit nimmt das BSZ Stockach nach 2010 zum zweiten Mal an diesem internationalen Projekt teil.

Dabei entwickeln die Schüler kreative Ideen für neue Energiekonzepte und tauschen ihre Ergebnisse mit Schülern einer Klasse aus demPartnerland Polen via Bild- und Tonübertragung mit Skype aus. Ziel ist es, das Interesse der Jugendlichen für Europa und europäische Themen zu gewinnen bzw. zu verstärken und den Kontakt zu Gleichaltrigen eines anderen europäischen Landes herzustellen. Partnerschule ist die Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule in Warschau.

Ohne ein fundiertes Basiswissen über das Thema kann ein solches Projekt nicht gelingen. Die Lehrer der Klasse bereiten die Schüler fachlich und methodisch darauf vor und lassen Präsentationen erstellen. Praxisnah und anschaulich wird es hingegen nur, wenn Fachexperten aus den Bereichen „Energie“ und „Europapolitik“ vor Ort Einblicke gewähren und den Schülern inhaltliche Unterstützung sowie Anregungen bei der Entwicklung der Zukunftsvisionen geben.

Prominenter Besuch am BSZ

Fachexperten und Paten unterstützen das Projekt

Am 16. März 2011 (Tag 3 – Praxistag) erhalten die Schüler Einblicke in die Praxis. In der Zeit von 9 bis 12 Uhr werden Fachvorträge gehalten. Die Schüler stellen Fragen und diskutieren mit den Experten:

Dietmar Geier (Stadtwerke Konstanz), 
Jörg Dürr-Pucher (Deutsche Umwelthilfe/Clean Energy)
Jonathan Berggötz und Michael Schlichenmaier (Junge Europäische Föderalisten, Baden-Württemberg).

Am 18. März 2011 (Tag 5 – Ergebnispräsentation und Europawahl) werden im Rahmen einer Parlamentsdebatte die verschiedenen Ergebnisse präsentiert. Experten und Kollegen sind herzlich eingeladen, zusammen mit vielen anderen Gästen an der Abschlussveranstaltung teilzunehmen und mitzudiskutieren. Während der Veranstaltung findet eine Live-Schaltung zur parallel stattfindenden Veranstaltung in Polen statt. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr und endet gegen 12.30 Uhr. Im Anschluss daran laden wir zu einem gemeinsamen Imbiss ein.

Folgende Paten unterstützen das internationale Projekt und diskutieren mit den Schülern:

Andreas Renner (EnBW, Leiter der Repräsentanzen Berlin und Brüssel)
Jörg Dürr-Pucher (Deutsche Umwelthilfe/Clean Energy)

Vorstellung des Projekts

Worum geht es bei „Jugend denkt Europa“?

Jugend denkt Europa ist eine Initiative der Robert Bosch Stiftung, die junge Menschen im Alter zwischen 15 bis 18 Jahren für europäische Themen begeistert und darauf vorbereitet, den Lebensraum Europa politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich aktiv mitzugestalten.

Das Herzstück der Initiative bildet die Innovationswoche, ein fünftägiger Workshop, bei dem jeweils 20 bis 25 Jugendliche Zukunftsvisionen zum Thema „New Energy for Europe“ entwickeln und ihre Ideen am letzten Tag präsentieren. Prominente Unterstützung erhalten sie hierbei durch Projektpaten und Praktiker aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, die die Ergebnisse am zweiten und letzten Tag des Workshops mit den Schülern diskutieren. Das Innovationsspiel wird von einem professionellen Moderator in Zusammenarbeit mit der Schule vorbereitet, organisiert und durchgeführt.

Ein besonderes Augenmerk von Jugend denkt Europa liegt auf der Begegnung von Jugendlichen aus verschiedenen europäischen Ländern. Zeitgleich zu den insgesamt achtzehn Innovationsspielen in Deutschland 2010/2011 wird daher jeweils ein Workshop in 18 europäischen Ländern stattfinden. Die Jugendlichen in Deutschland vernetzen sich virtuell mit den Jugendlichen ihres jeweiligen europäischen Partnerlandes.

In der ersten Projektphase 2008 wurden 25 Projektwochen mit 600 Jugendlichen aus sechs europäischen Ländern durchgeführt. Bei der Fortsetzung in den Jahren 2009 - 2011 werden im Rahmen von insgesamt 36 Projektwochen mehr als 1.000 junge Menschen aus ganz Europa einen gemeinsamen “Aktionsplan: New Energy for Europe” entwerfen, der der Ungarischen EU-Ratspräsidentschaft übergeben werden wird.