AGF GmbH

Logo AGF GmbH Übungsfirma BSZ Stockach

all generation furniture GmbH

(Übungsfirma der Berufsfachschule Wirtschaft /Berufsfachschule pädagogische Erprobung)

Die Übungsfirma AGF GmbH wurde im Jahr 2003 gegründet. Die AGF GmbH arbeitet als Großhandelsunternehmen für Möbel und Einrichtungsgegenstände für den privaten und den geschäftlichen Bereich.

Unterstützende Patenfirma:

- Wohnparc Stumpp (Möbel Dick GmbH), Stockach

 

Allgemeine Informationen zur Arbeit in der Übungsfirma

Eine Übungsfirma (ÜFA) ist das Modell eines Unternehmens, in dem alle typischen kaufmännischen Geschäftsprozesse abgebildet werden. Sie arbeitet wie ein echtes Unternehmen, lediglich der Warenverkehr und die Zahlungen finden nur auf dem Papier (virtuell) statt.
In einem eigens dafür eingerichteten modernen Büro arbeiten die Schüler wöchentlich in 4 Unterrichtsstunden in verschiedenen Abteilungen (u.a. im Einkauf, Verkauf, in der Finanzbuchhaltung oder im Personalwesen) und wenden dort die im Fachunterricht erworbenen Kenntnisse praktisch an. Sie erstellen unter Anwendung der Integrierten Unternehmenssoftware Microsoft Dynamics Navision Verkaufsunterlagen, holen Angebote ein und kalkulieren Preise. Die Aufgaben von Bank, Staat, Finanzamt und Krankenkasse übernimmt die Zentralstelle des Übungsfirmenrings (ZÜF) im Berufsförderungszentrum in Essen, an die Umsatz- und Lohnsteuer gezahlt werden. Auf diese Weise arbeiten die Schüler virtuell unter realen Bedingungen und können den vollen Aufgabenbereich im kaufmännischen Berufsalltag simulieren. Weltweit existieren Tausende Übungsfirmen, die in einem internationalen Netzwerk miteinander verknüpft sind. In Seminaren, die von externen Fachleuten durchgeführt werden, erhalten die Mitarbeiter die Grundlagen zum professionellen Umgang mit Kunden. 

Darüber hinaus werden in den Übungsfirmen des BSZ Stockach vor allem die Handlungskompetenzen der jungen Mitarbeiter geschult. Aufbau von Teamfähigkeit und Stärkung der Selbstsicherheit genauso wie die Entwicklung von planerischem und organisatorischem Geschick und Kreativität im Tagesgeschäft und bei der Vorbereitung von regelmäßig stattfindenden gemeinsamen Übungsfirmenmessen. Diese Messen bieten den Mitarbeitern die Möglichkeit zu zahlreichen Kundengesprächen, in denen sie ihre kommunikativen Fähigkeiten und auch ihre Fremdsprachenkompetenz kontinuierlich verbessern können. 

Die Schüler durchlaufen während ihrer 2-jährigen berufspraktischen Ausbildung in der Übungsfirma mehrere Abteilungen. Durch die Ausübung praxisrelevanter Tätigkeiten bietet die Übungsfirmenarbeit den Schülerinnen und Schülern eine optimale Vorbereitung auf das Berufsleben 

 

Das Fach „Übungsfirma“ ist als Pflichtfach eingebettet in die Stundentafel der Berufskollegs I und II mit Übungsfirma und der Berufsfachschule Wirtschaft. Folgende Ziele werden mit der Übungsfirma nachhaltig verfolgt: 

  • Förderung der Fachkompetenz der Schüler in allen kaufmännischen Bereichen der Unternehmen: Einkauf, Verkauf, Marketing, Finanzbuchhaltung, Personalwesen sowie Sekretariat/Assistenz der Geschäftsleitung unter Anwendung der Microsoft Office Programme (Word, Excel, Power Point) und der Integrierten Unternehmenssoftware (IUS) MS Dynamics Navision.
  • Förderung der Sozialkompetenz der Schüler (Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für eine Gruppe). 
  • Förderung der Methodenkompetenz der Schüler (selbstständiges Arbeiten, Planung und Organisation, Reflexion der Tätigkeiten). 
  • Praktische Umsetzung der im Fachunterricht (insbesondere BWL mit Steuerung und Kontrolle, Deutsch, Englisch, Informationsverarbeitung, vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten. 
  • Intensivierung persönlicher Kontakte zu den Patenfirmen der Übungsfirmen.
  • Herstellung von Kontakten zwischen Schülern und Patenfirmen im Hinblick auf ein späteres Ausbildungsverhältnis. 
  • Erleichterung des Einstiegs in die darauffolgende Berufspraxis. 

 

Besuch von regionalen und internationalen Messen: 

Die Mitarbeiter der Übungsfirmen nehmen jeweils im zweiten Schuljahr an der dreitägigen internationalen Übungsfirmenmesse, die von der Zentralstelle des Übungsfirmenringes organisiert wird, teil. Mit der Klasse Kaufmännisches Berufskolleg I und Berufsfachschule Pädagogische Erprobung (1. Schuljahr Berufsfachschule Wirtschaft) werden ein bis zwei regionale Übungsfirmenmessen im Jahr besucht.

Die Übungsfirmen des BSZ Stockach besuchen seit dem Jahre 2002 einmal jährlich die dreitägige internationale Übungsfirmenmesse, die von der ZÜF in Essen organisiert wird und in der Regel in Deutschland stattfindet (z.B. 2016 in Ulm, 2017 in Sinsheim, 2018 in Dornbirn, 2019 in Mannheim) und zwar jeweils im Herbst/Winter eines Jahres. Darüber hinaus nimmt das BSZ Stockach an den jährlich stattfindenden regionalen Übungsfirmenmessen teil (z.B. 2018 Singen, 2019 Hechingen). Auch am Karrieretag des BSZ Stockach präsentieren sich die Übungsfirmen und stellen ihre Arbeit vor. Der Messebesuch wird seit Jahren mit einer Studienfahrt verknüpft. Hierfür wird von den Schülern (unterstützt von den Lehrkräften) ein Programm erstellt. Wirtschaftliche, historische und kulturelle Aspekte der zu besuchenden Region werden hierbei berücksichtigt. Regionale Highlights (z.B. Führung durch die SAP Arena Mannheim, Werksbesichtigung mit anschließender Diskussion mit Betriebsrat bei Audi in Neckarsulm, Besichtigung der „Gläsernen Manufaktur“ von VW in Dresden, Besichtigung der Südwestpresse in Ulm, Besuch der Zeche Zollverein in Essen, ZKM in Karlsruhe, Technikmuseum Sinsheim, ZF Friedrichshafen) waren Programmbestandteile. 


Mit der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Messen werden folgende Ziele verfolgt: 

  • Förderung der Fachkompetenz der Schüler vor allem im Bereich Verkauf und Marketing (Verkaufsgespräche, Werbeflyer) sowie im Umgang mit Software, vor allem den Microsoft Office Programmen (Word, Excel, Power Point) und der Integrierten Unternehmenssoftware (IUS) Microsoft Dynamics Navision. 
  • Förderung der Fremdsprachenkompetenz (Verkaufsgespräche in Englisch und weiteren Fremdsprachen). 
  • Förderung der Methodenkompetenz der Schüler (selbstständiges Arbeiten, Planung und Organisation, Reflexion nach Durchführung). 
  • Gewinnung von Neukunden und Erhalt der Stammkunden, um nachhaltig Aufträge in der Übungsfirma zu erhalten und den Bekanntheitsgrad der Firma am Übungsfirmenmarkt zu erhöhen (langfristiges Ziel). 
  • Intensivierung persönlicher Kontakte zu Übungsfirmen und Patenfirmen. 
  • Herstellung von Kontakten zwischen Schülern und Patenfirmen auch anderer Übungsfirmen im Hinblick auf ein späteres Ausbildungsverhältnis.