SchulArt ist ein jährlich wiederkehrendes Projekt der Schule zur Kreativitätsförderung. Mehrere Klassenstufen sind in unterschiedlicher Form daran beteiligt
Von Claudia Ladwig
Nach den schriftlichen Prüfungen ist vor der Finissage der Ausstellung SchulArt. Diesmal schufen Schüler der Ausbildungsvorbereitung (AV-Klasse) Kunstwerke zum Thema „Glück“, die von den Elft- und Zwölftklässern des Wirtschaftsgymnasiums interpretiert wurden. Diese Interpretationen dienten den Abiturienten als Grundlage ihrer Projekte. Schulleiterin Saskia Metzler sprach einleitende Worte und übergab an Anelia Balla aus der Klassenstufe WG 13. Sie sagte: „Für viele von euch bedeutet Glück vielleicht, diese Schule zu besuchen, einen Abschluss zu erreichen, Freundschaften zu schließen oder Dinge zu tun, die einen erfüllen und Freude bereiten.“ Andere empfänden Frieden in der Welt wie auch im eigenen Leben als Glück. Auch Liebe spiele eine große Rolle: Familie, Zusammenhalt und Menschen, die immer für einen da sind, könnten einem das Gefühl von Glück geben. In sieben Gruppen zeige ihre Klasse, wie Glück entsprechend eigener Erfahrungen, Wünsche und Vorstellungen wahrgenommen wird.
Schüler führen durch die Räume
Einige Schüler führten die Gruppen durch die Räume. Marian Stocker begleitete Lehrer Tobias Hummelsberger und dessen Klasse VABO1 (Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen). Für die 16- bis 20-Jährigen Schüler war es nicht ganz leicht, alles zu verstehen, sie zeigten sich aber sehr interessiert. Fast alle Gruppen präsentierten ein Video, dem ein interaktiver Teil folgte. Es gab sogar Glückskekse. Niemand der zuschauenden Schüler nannte materielle Dinge als Glücksbringer. Viele sagten spontan „Familie und Freunde“. Eine Gruppe stellte fest: „Glück liegt meist in kleinen Momenten, die man tagtäglich erlebt.“ Dass Ruhm nicht gleich Glück ist, zeigte ein Abiturient anhand von Top-Fußballern. Mit etwas Glück und gemeinsamem Tüfteln schafften es die Schüler dann, einen Escape Room zu verlassen, was auch Teil des Projekts war. Zur guten Stimmung passte ein Zitat von Albert Schweitzer: „Glück ist das Einzige, was sich vermehrt, wenn man es teilt.“
(Text und Bilder von Claudia Ladwig: Externer Link Südkurier)